Des Jacques Tatis neue Kleider


Sonnenbrille / weiße Bluse / gestreiftes Mantelkleid / Schuhe / Jacques Tati
Wie wahrscheinlich jeder Mensch habe ich, ab und zu, und manchmal auch des Öfteren, das Gefühl, ich hätte nichts zum Anziehen im Schrank. Meistens liegt das daran, dass ich längere Zeit keine Waschmaschine angemacht habe, manchmal ist es jedoch eher ein diffuses, eigentlich unbegründetes Gefühl, obwohl sich in meinem Kleiderschrank doch vornehmlich Wollpullover und löchrige T-Shirts finden lassen. Wobei ich letztere gerne in den Hosenbund stecke - daher stammen wohl auch die Löcher - aber so sieht man sie eigentlich nicht. Kein Grund zur Klage also, aber manchmal darf oder muss leider doch ein luftigeres oder wenigstens lochfreies Kleidungsstück her. Man stelle sich also vor, man könnte sich so mir nichts, dir nichts neu einkleiden. Kurz nachgedacht, wählte ich Folgendes:

Bananenbrot, das zum gierigen Essen einlädt


Besagtes Bananenbrot - fotografiert und verziert von mir höchstselbst 
Eigentlich mag ich keine Bananen. Ich finde sie eklig. Ich mag das Matschen im Mund nicht und auch nicht die Schmatzgeräusche, die das mündliche Zerkleinern von Bananen eben hervorrufen. Mit einer Ausnahme: dieses Bananenbrot liebe ich. Vielleicht auch deswegen, weil der Pürierstab das eklige Zerdrücken schon für mich übernommen hat - es ist sogar recht wahrscheinlich.

Dieses Bananenbrot eignet sich jedenfalls für allerlei. Für viel Hunger zwischendurch, für einen kleinen Appetit  zwischendurch und zum Nachtisch - da wird dann nur in der zu sich zu nehmenden Menge variiert. Das Rezept stammt auch diesmal nicht von mir selbst, sondern von Okka Rohd. Es hat außerdem den Vorteil, dass es sich beliebig ergänzen und verfeinern lässt. So machen sich beispielsweise, laut meiner Schwester, auch Kokosraspel oder Nüsse ganz hervorragend darin oder Cashewkerne, die dann im Ofen leicht rösten, oben drauf. Daher beschreibe ich im Folgenden nur das Grundrezept - austüfteln, könnt ihr dann selbst, ganz nach Belieben. 

OHREN: 80s / 90s vom Feinsten


Digable Planet in schwarz-weiß, Albumcover 'Respect' von Anquette, ein behandschuhter Ryan Gosling in 'Drive'
Eine Runde Ohrenschmaus mit 80s / 90s Hip-Hop, ein bisschen Drive-Soundtrack und Nate 57.

Viel Genuss!

Rosa Pantoletten


Schweinchenfarbene Pantoletten samt Visier zum Reinschlüpfen, fotografiert von MNZ
Ein Fundstück aus dem Internet: Füße in schicken Schühchen. Wobei ich mir so denke, dass man, neigt man zu Staub und Schmutz an sommerlichen Füßen, recht schnell ein ziemlich unansehnliches Visier am Fußrücken spazieren trägt.


Lektüre


Ein Nudelteller vom Splendido MagazinMalin Elmlid beim Brot backenein selbstgefälliger Donald TrumpA Bigger Splashdie neue Netflix - Serie 'Marseille'
Hier gibt es nun ab und zu eine Runde quer durch das Internet. Ob Lesen oder Sehen wird es, auch zukünftig, bloß grob als 'Lektüre' bezeichnet sein und vielleicht ist ja das eine oder andere für euch dabei.

Editor's Letter


Das Mädchen mit dem Perlenohrring' von Jan Vermeer / verziert von mir höchstpersönlich
Auf geht es - in eine neue Runde: mit neuen Texten, neuen Funden und dem schönen, altausgelutschten Wort 'Inspiration'. Mit neuem Schwung, alten und neuen Themen, auf wöchentliche Kontinuität bemüht. Dabei sei anzumerken, dass ich, auch aus urheberrechtlichen Gründen, nur noch einen Teil des Blogs 'Alma' bestehen lasse. Außerdem spiegeln die hier veröffentlichten Texte natürlich nur meine eigene Meinung wider, die ich jetzt aber nicht zerkleinern möchte, und der ihr euch natürlich nicht anschließen müsst. Außerdem seid ihr herzlich dazu eingeladen, Kritik zu äußern, in eine Diskussion einzusteigen. Nur bitte: wahrt den Anstand - das trifft sicherlich nur auf den kleinsten Teil der Leserschaft zu, aber gesagt haben, möchte ich es trotzdem. 

Man betitelt diese Art, sich an die Leser des eigenen Blogs zu wenden, übrigens, falls noch nicht bemerkt, hochtragend als 'Editor's Letter'. Ich finde das reichlich lächerlich und habe eben darum ebendiesen genau so bezeichnet.

Also dann: 
viel Lesevergnügen!

Pasta für die Fleischbällchenseele


Ein großes Stück Parmesan - fotografiert von mir, samt selbst gemalter Nudeln, allerdings ohne Fleischbällchen
Folgende Spaghetti mit Polpette in Sugo sind Balsam für die Seele. Das Rezept wanderte schnell in die Rezeptsammlung der immer gerne und immer wieder Mahlzeiten und stammt von einer halbitalienischen Freundin, die sowieso grandios kocht. Ich habe es etwas modifiziert und mache seit dem ersten Probieren nur noch diese Tomatensauce als Basis (oder auch pur). Und weil selbst gemachte Nudeln nicht nur nicht mit solchen aus dem Supermarkt zu vergleichen sind, macht ihr sie am besten auch selbst. Das geht viel schneller, als man denkt. Dafür braucht man allerdings eine Nudelmaschine, ein einfacher Aufsatz für Spaghetti, weil die nämlich einfach am leckersten sind, reicht aus.